Im Lager sind Regale frei, trotzdem lassen sich manche Aufträge nicht erfüllen. Das Problem kann in der Platzverteilung liegen statt in der Gesamtkapazität. Das betrifft auch Logistikdienstleister, die für andere Unternehmen lagern und Waren bewegen, sogenannte 3PL-Anbieter.
Messen Sie den tatsächlich nutzbaren Platz
Erfassen Sie Produktmaße, nutzbares Lagervolumen, Nachfrage und Lieferzeiten. Ziehen Sie unzugängliche und reservierte Flächen ab. Ergänzen Sie vertragliche Anforderungen an Warenverfügbarkeit und Auftragsabwicklung. Platz, der auf dem Plan frei erscheint, eignet sich nicht unbedingt für die gerade benötigten Produkte.
Verteilen Sie Platz nach Nachfrage und Nachschub
Vergleichen Sie den je Produkt reservierten Raum mit der Nachfrage und den Lieferschwankungen. Rechnen Sie externe Lagerung und Warenbewegungen ein. Testen Sie den Vorschlag, bevor Sie Lagerplätze und Nachbestellregeln ändern.
Auslastung allein misst noch keine Leistung
Das Modell vergleicht eine Auslastung von 58 % und 84 %, also 26 Prozentpunkte Unterschied. Eine höhere Auslastung bedeutet nicht automatisch mehr erfüllte Aufträge, höheren Gewinn oder schnelleres Arbeiten. Dieser Vergleich allein rechtfertigt daher keine Lagererweiterung.
Erproben Sie die Änderung in einem Teilbereich
Bewerten Sie Warenverfügbarkeit, Bearbeitungszeit und Kosten gemeinsam. Prüfen Sie freie Gänge, den Zugang zur Ware und Reserven für übliche Betriebsschwankungen. Ein Test in einem begrenzten Lagerbereich zeigt, ob sich die Ausweitung lohnt.
Was die Modellabbildungen zeigen
Die Diagramme veranschaulichen das beschriebene Vorgehen. Die Beschriftungen in den Abbildungen sind auf Englisch.



